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Presse 2010 Versöhnlicher Saisonabschluss EHC Lenzerheide-Valbella verliert nach gutem Spiel gegen den EHC Illnau-Effretikon mit 2:3 (1:1)(1:1)(0:1) Mit dem letzten Angriff 15 Sekunden vor dem Abpfiff gelang dem Playoffteilnehmer Illnau-Effretikon der Siegestreffer zum nicht unverdienten 2:3. In diesem animierten Spiel zeigte der EHCLV erneut, dass er in dieser Saison klar unter Wert geschlagen wurde. Ueber weite Strecken zeigten sich die Platzherren dem höher kotierten Gegner durchaus ebenbürtig. Als sich dieZuschauer bereits auf eine Verlängerung freuten, führte ein individueller Fehler der Lenzerheider zu einem Gegenstoss mit Rückpass auf den sich freilaufenden Mittelstürmer, der freistehend keine Mühe hatte, den sonst überragend spielenden Torhüter Gregory Keller zu schlagen. Trotzdem darf der EHCLV mit diesem letzten Spiel der Saison 2010/2011 zufrieden sein. Die Mannschaft kämpfte engagiert und das Bemühen um ein gutes Resultat war offensichtlich. Erstmals in der 1.Mannschaft eingesetzt zeigte der Nachwuchsspieler Damiano Bordoli ein gutes Spiel. Die beiden Routiniers Ivo und Thomas Simeon schossen die beiden Lenzerheider Tore. Wenn es gelingt die Mannschaft zusammen zu halten und die defensive Qualität in der nun anlaufenden Transferzeit zu verbessern, scheint der avisierter Playoffplatz für die nächste Saison realistisch. Wie ausgeglichen die zu Ende gehende Saison in der Gruppe 2 war sieht man an der Schlussrangliste. Neben den abgeschlagenen Sisec –Boys waren nicht weniger als 4 Mannschaften mit 26 Punkten klassiert. Dass die letztjährige 1. Ligamannschaft aus Wil - mit vielen zugekauften Spielern und dem zweithöchsten Budget aller Mannschaften dieser Gruppe - nun direkt in das eishockeytechnische Niemandsland absteigt zeigt, dass der von der Lenzerheide-Valbella eingeschlagene Weg richtig ist. Der EHCLV legt Wert auf Spieler die ins Team passen und die unter guten Voraussetzungen als Amateure ihren Sport betreiben wollen. Alles andere ist bei den vorhandenen wirtschaftlichen Voraussetzungen unrealistisch und ruinös. Unnötige Lenzerheider Niederlage in einem Kehrausspiel Lenzerheide-Valbella verliert das Bündnerderby gegen St. Moritz mit 3:4 (3:0)(0:4)(0:0) Leider bleibt die Inkonstanz die einzige Konstante im Spiel des EHC Lenzerheide- Valbella Ausgabe Saison 2010/2011. Gut eingestellt und gewillt dem spärlichen Publikum etwas zu bieten, starteten die Heidner in das zweitletzte Meisterschaftsspiel. Entsprechend überlegen wurde das erste Drittel gestaltet. Während in den ersten Minuten einige Chancen grosszügig vergeben wurden, kam das Team durch Membrini , Spörri und Fabio Simonet innert weniger Minuten zu einem trügerischen Vorsprung. Die warnenden Worte des Trainers in der Drittelspause erreichten die Spieler nicht. Kaum angespielt kam die Mannschaft aus St.Moritz zu einem ersten, völlig unnötigen Treffer. Ein Lenzerheider Stürmer verhaspelte sich vor dem gegnerischen Tor und mit einem schnellen Gegenstoss wurde die Verteidigung überlaufen. Es kam noch schlimmer. Wenige Minuten später war es erneut ein eigener Stürmer der auf stümperhafte Art den Puck vor dem eigenen Tor verlor. Der Anschlusstreffer der Engadiner war die Folge davon. Viele ungeschickte Strafen der Einheimischen führten zu mehreren Unterzahlsituationen und so war es lediglich eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich viel. Kurz vor Ende des Drittels ging das Team aus St.Moritz erstmals in Führung. So schnell wird aus einem vermeintlich sicheren 3:0 ein 3:4! Der EHC Lenzerheide-Valbella bemühte sich letzten Drittel redlich um noch ein positives Resultat zu erreichen. Die gut organisierten Engadiner kamen aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr und blieben verdiente Sieger. Noch bleibt am kommenden Samstag ein letztes Heimspiel gegen die hoch favorisierte Mannschaft aus Illnau-Effretikon. Ein Punktegewinn der massiv schwächelnden Lenzerheider Mannschaft wäre eine grosse Ueberraschung. Es wird Aufgabe der Verantwortlichen sein, nach Abschluss der Meisterschaft die richtigen Schlüsse für das Sommertraining und die nächste Saison zu ziehen. Der EHC Lenzerheide-Valbella holt sich in Wil einen Punkt und sichert sich den Ligaerhalt vorzeitig EV Will – EHC Lenzerheide-Valbella 4:3 (0:0)(3:2)(0:1)(1:0) nach Verlängerung In einem bis zum Ablauf der Verlängerung spannenden und auf gutem Niveau stehenden Spiel, holte sich der EHCLV den zum Ligaerhalt benötigten einen Punkt. Er kann nun die beiden noch ausstehenden Heimspiele unverkrampft angehen und der Vorstand kann die Vorbereitung zur neuen Saison in Angriff nehmen. Nach den unbefriedigenden letzten Spielen zeigten die Lenzerheidner Spieler eine starke Reaktion. Sie dominierten das erste und das dritte Drittel und hätten es bereits nach wenigen Minuten auf den Stöcken gehabt, klar in Front zu gehen. Es waren dann aber die noch abstiegsgefährdeten Wiler die nach dem zweiten Drittel - nicht unbedingt dem Spielverlauf entsprechend - mit einem Tor im Vorsprung lagen. Der bereits verletzt angetretene Heidner Torhüter Jossi konnte nach dem zweiten Drittel nicht weiterspielen und musste für den Schlussabschnitt dem 17jährigen Sportgymnasiasten Gregory Keller den Platz im Tor überlassen. Dieser wuchs im letzten Drittel über sich hinaus und rettete dem EHCLV mit mehreren „big saves“ den entscheidenden Punkt. Er hat sich mit dieser Leistung als Backup für die nächste Saison im Gespräch gehalten. Wenige Sekunden vor Ablauf der Verlängerung gelang dem Wiler Spielertrainer und ehemaligem Nationalliga Spieler Marcel Schmid das Siegestor das dem EHC Wil den zweiten und dringend benötigten Punkt einbrachte. Die Mannschaft des EHC Lenzerheide –Valbella hat mit dieser Leistung bewiesen, dass das Klima in der Mannschaft stimmt. Mit disziplinierter Verteidigungsarbeit konnte das Spiel weitgehend kontrolliert werden. Dass selbst verletzte Feldspieler bis zur letzten Minute mit vollem Einsatz kämpften sprich für die doch vorhandene Leistungskultur und stimmt für die Zukunft optimistisch. Die Tore für die Lenzerheide-Valbella schossen: Raffael Mondegast (2), Ivo Simeon Am Samstag, 12.2. 20.00 Uhr findet auf der Lenzerheide das Derby gegen St.Moritz statt. Beide Mannschaften können unbelastet aufspielen und es darf mit einem spannenden Spiel gerechnet werden. Chance vergeben Der EHC Lenzerheide –Valbella verliert nach einer 3:1 Führung nach 2 Dritteln noch mit 4: 7 (1:1)(2:0)(1:6) Der EHCLV kann für sich den zweifelhaften Titel beanspruchen die inkonstanteste Mannschaft der ganzen 2.Liga Ost zu sein. Wahrlich kein Ehrentitel! Ist die fehlende Konzentration auf Oberflächlichkeit oder Ueberheblichkeit zurückzuführen , oder sind es Konditionsmängel die sich unter Druck bemerkbar machen und zu geistiger Ermüdung und erhöhter Fehleranfälligkeit führen? Tatsache ist, dass die Mannschaft mit Siegeswillen auf das Eis kam und die ersten beiden Drittel genau so spielte, wie es der Trainer verlangte. Konsequent im Spiel Mann gegen Mann, keine unnötigen Schnörkel ums eigene Tor, Gegner nicht frontal angreifen sondern mitlaufen und die Stürmer nicht auf einer Linie vorwärtsstürmen. Der Spielplan funktionierte bis in die 45. Minute. Innert wenigen Minuten glichen die Rheintaler aus und gingen gar mit 4: 3 in Führung. Der Ausgleich durch Dennis Ehinger liess nochmals Hoffnung aufkeimen. Die aber vorallem im letzten Drittel viel agileren und schnelleren gegnerischen Stürmer liessen die Heidner in den letzten 10 Minuten schlecht aussehen. Beim Stande von 4: 6 und zwei Minuten vor Schluss ersetzte der Trainer den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler . Prompt wurden die Einheimischen gleich von 2 Stürmern überlaufen, die keine Mühe hatten das leere Tor zu treffen. Die Lenzerheide befindet sich nun wieder mitten im Abstiegskampf. Zwar benötigt sie aus den drei letzten Spielen lediglich noch 2 Punkte. Diese müssen aber geholt werden. Bereits am Dienstag geht es in Wil weiter. Dieses hat bei Engiadina überraschend einen Punkt geholt und wird gegen die Lenzerheide um jeden Meter Eis kämpfen. Im Augenblick ist die Lenzerheide genau so klassiert wie sie es verdient. Mit den drittmeisten Gegentoren der ganzen 2 Liga Ost ist nun einmal kein Staat zu machen. Wer noch nicht begriffen hat, dass auch in der 2.Liga die Spiele in der Verteidigung gewonnen werden, sollte sich vielleicht dem Curlingsport zu wenden. Dort gibt es keine Tore. Der EHC Lenzerheide –Valbella schlägt auch den EHC Dielsdorf-Niederhasli EHC Dielsdorf-Niederhasli – EHCLV 6:8 (1:2)(3:2)(2:4) In einem spannenden und über weite Strecken ausgeglichenen Spiel siegten die Lenzerheider verdient. Sie lagen nie im Rückstand und konnten im entscheidenden Moment noch zulegen. Das zeigt die gute Moral in der Mannschaft und lässt für das letzte Drittel der Meisterschaft hoffen. Matchwinner war diesmal der Nachwuchsspieler Dennis Ehinger der nicht weniger als 5 Tore schoss und einmal mehr sein Talent bewies. Der Rest war eine Familienangelegenheit. Die Gebrüder Simeon (Fabio, Thomas und Ivo) schossen je ein Tor zum abschliessenden Erfolg. Es folgen die weiteren schweren Auswärtsspiele bei Engiadina und Prättigau bevor das nächste Heimspiel gegen Rheintal am 5.2. auf der Lenzerheide stattfindet. Der EHCLV hat nun nach Verlustpunkten zum Mittelfeld aufgeschlossen und selbst ein Playoff- Platz ist noch möglich da Prättigau mit einem Ausländer spielt und dehalb nicht an den Aufstiegsspielen teilnehmen kann. Andererseits beträgt der Abstand zum Gruppenzweitletzten lediglich 7 Punkte. Die Gruppenletzten Kids aus Nordamerika können nicht absteigen. Es wird also den zweitletzten Club treffen. Die Clubpräsidenten der 2. Liga werden nicht umhin kommen diese mehr als seltsame Regelung für die nächste Saison zu korrigieren. Der Aufwand in der zweiten Amateurliga ist zu gross und kein Club will um die Früchte der Anstrengung gebracht werden und so absteigen. Wenn dann der Meisterschaftsverlauf mit einer ausländischen Studentenmannschaft mit Sonderregelung verfälscht wird, ist es doppelt ärgerlich. Dass auch die beiden Gruppen Ost der 2. Liga ein absolut unterschiedliches Stärkeniveau aufweisen, lässt am Fingerspitzengefühl des Regionalverbandes zweifeln der für die Gruppeneinteilung zuständig ist . Auch hier tut eine Korrektur not. Ein hart erkämpfter Sieg nach einem ausgeglichenen Spiel Der EHC Lenzerheide-Valbella schlägt den EHC Wallisellen mit 5:4 (2:2)(2:0)(1:2) Wer nach dem klaren Sieg der Heidner in der Vorrunde eine Wiederholung erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Tabellennachbarn schenkten sich gar nichts und das Spiel blieb bis zum Schlusspfiff ausgeglichen und spannend. Obwohl beide Teams einige Absenzen beklagten, ( bei der Lenzerheide fehlten wegen Militär, Verletzung und aus familiären Gründen die Spieler Membrini, Hemmi, D. und R.Schilt, Cortesi) wurde von Anbeginn weg kompromisslos gekämpft. Vorerst führte der EHCL die feinere Klinge, aber verschiedene gute Chancen konnten nicht verwertet werden. So bewahrheitete sich die alte Regel : Wer die Tore nicht schiesst, erhält sie. In der 8. Minute war es der ehemalige Lenzerheider Spieler Kevin Parada der mit einem technisch sauberen Schuss in die Fanghandecke den einheimischen Torhüter Jossi bezwingen konnte. Zwar reagierten die Einheimischen heftig, aber ohne zählbaren Erfolg. Die vielen Abpraller des nicht sehr sicheren gegnerischen Torhüters konnten nicht verwertet werden. So war es nur folgerichtig, dass es in der 10. Minute erneut der flinkeParada war, der Torhüter Jossi überlistete. Wieder zirkelte er den Puck in die hohe Ecke . Die Gäste waren wohl gedanklich schon in der Pause, als es Christian Parpan in der 19. Minute gelang auf 1:2 zu verkürzen. Bereits 30 Sekunden später war es Elias Spörri der zum unerwarteten, aber verdienten Ausgleich einschieben konnte. Das zweite Drittel wurde weitgehend von der einheimischen Mannschaft beherrscht. Die Verteidiger standen nun besser und die Steilpässe an die Stürmer kamen mehrheitlich an. Durch ein konsequentes Backchecking der Stürmer sahen sich die gegnerischen Angreifer meistens in Unterzahl. Vor dem Tor wurde besser aufgeräumt und was auf das Tor kam, war bei Torhüter Jossi gut aufgehoben. In der 32. Minute gelang es dem kräftigen Verteidiger Iwan Florinet mit einem Einzeldurchbruch die Platzherren erstmals in Führung zu bringen. Nur 5 Minuten später nützte Elias Spörri erneut eine Chance kaltblütig aus und der EHCLV konnte mit einem scheinbar beruhigenden 2 Tore Vorsprung in die zweite Drittelspause gehen. Wer im Schlussdrittel ein Kürlaufen der Bündner erwartet hatte, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Die Zürcher starteten wie die Feuerwehr und bereits nach 2 Minuten stand es nur noch 4:3. Eine klare Ansage von Trainer Bundi zeigte Wirkung und in den nächsten Minuten wogte das Spiel hin und her. Hüben wie drüben wurden Chancen vergeben und die Einheimischen gerieten wieder in das Fahrwasser des ersten Drittels. Ueberhastete Angriffsauslösung und zu wenig konsequenter Körpereinsatz im gegnerischen Slot führten immer wieder zu gefährlichen Gegenangriffen. Die Gäste zeigten unbändigen Siegeswillen und so gelang ihnen in der der 52. Minute den nicht unverdienten Ausgleich zum 4: 4. Wer nun einen Einbruch der Heidner befürchtet hatte wurde positiv überrascht. Bereits im Gegenangriff tankte sich die erste Sturmreihe durch und der interne Torschützenleader Ivo Simeon nützte die Chance kaltblütig und souverän zum 5:4 aus. Die letzten Minuten wurden erneut zur Nervenprobe. Beide Teams kamen zu Chancen und sowohl der Ausgleich als auch eine Erhöhung des Vorsprunges wären in den Schlussminuten möglich gewesen. Fazit: 3 sehr wichtige Punkte gewonnen und den Abstand zur direkten Konkurrenz vergrössert. Noch ist aber gar nichts entschieden. Es liegen lediglich 5 Punkte zwischen Rang 7 und dem Abstiegsrang 12. Bei der Ausgeglichenheit dieser Gruppe ist davon auszugehen, dass sowohl über die Playoffplätze als auch über den Abstieg erst in den letzten Runden entschieden wird. Ueber den Kampf zum Sieg! Der EHC Lenzerheide-Valbella gewinnt in Kloten in einem sog.6-Punkte Spiel gegen den EHC Bassersdorf mit 5:4 und rückt langsam vor. Ohne die erkrankten Thomas und Fabio Simeon, Carlo Item, Gianin Hemmi(Schlüsselbeinbruch) und den beruflich abwesenden Sven Cortesi, reiste der EHCLV in die Kolping Arena nach Kloten. Mit dem Tabellennachbarn Bassersdorf trafen die Heidner auf einen schwer zu spielenden Gegner. Beide Teams sind zur Zeit eher unter Wert klassiert und Sieg oder Niederlage haben eine vorentscheidende Bedeutung. Der EHCLV war von Trainer Bundi gut eingestellt und Dank der tadellosen Leistung von Torhüter Marco Jossi konnte die Anfangsoffensive des EHC Bassersdorf gut überstanden werden. Nach dem beide Teams den Rhythmus gefunden hatten, war es Ivo Simeon der als der beste Stürmer auf dem Felde mit einem Doppelschlag die Bündner in Führung bringen konnte. Als wenig später Dennis Ehinger auf 3:0 erhöhte, schien das Spiel gelaufen. Ein Torhüterwechsel bei Bassersdorf zeigte an, dass diese das Spiel keineswegs schon aufgegeben hatten. Sie stiegen voll motiviert in das zweite Drittel und es gelang ihnen dann auch innerhalb von 10 Spielminuten auf 2:3 aufzuholen. Alles war wieder offen. Dank einer aufopfernden kämpferischen Leistung konnte der EHC Lenzerheide – Valbella den knappen Vorsprung in die zweite Drittelspause retten. Beiden Teams war wohl klar, dass das Spiel nun auf beide Seiten kippen konnte. Selbst als es Christian Parpan gelang nach 50 Spielminuten auf auf 4:2 zu erhöhen, war nichts entschieden. Postwendend verkürzte Bassersdorf zum 4:3 . Dem souveränen Ivo Simeon gelang es schliesslich mit seinem persönlichen dritten Treffer auf 5:3 zu erhöhen, bevor der EHC Bassersdorf mit sechs gegen vier Feldspielern zum Schlussresultat verkürzen konnte. Alle Spieler des EHC Lenzerheide- Valbella haben mit einer tadellosen kämpferischen Leistung zum verdienten Sieg beigetragen. Unter der Führung der Routiniers Florinet und Simeon zeigte die Mannschaft Emotionen und kam über den Kampf zum Sieg. Am kommenden 9.1. trifft der EHCLV in der Bodenseearena in Kreuzlingen auf den dort ansässigen Ranglistennachbarn EHC Kreuzlingen –Konstanz. Mit einem weiteren Punktegewinn könnten sich die Heidner im Mittelfeld etablieren und weitere Zielsetzungen ins Auge fassen. Lenzerheide –Valbella spielt 2 Drittel gut und bricht anschliessend total ein EHCLV – Chur Capricorns 0:9 (0:0)0:1)(0:8) Was nach 2 Drittel unmöglich schien, wurde am Ende zur bitteren Wahrheit. Eine Kanterniederlage des EHCLV die in diesem Ausmasse nie erwartet worden war. Der EHCLV kämpfte die ersten beiden Drittel mit viel Elan und hatte insgesamt gar ein Chancenplus. Zwar waren die Churer mehrheitlich feldüberlegen und schossen häufiger auf das Heidner Tor. Hier spielte Torhüter Jossi aber souverän und mit dem Glück des Tüchtigen und die einheimischen Verteidiger deckten die gegnerischen Angreifer mehrheitlich gut . Allerdings zeichnete sich ab, dass dieser grosse Aufwand einmal bezahlt werden müsste. Das 0: 1 kurz vor Ende des 2. Drittels war nicht beunruhigend, da die Stürmer des EHCLV mit Thomas und Ivo Simeon ebenfalls zu guten Chancen gekommen waren. Auffallend allerdings, dass die Lenzerheide kaum einmal einen Schuss eines Verteidigers von der blauen Linie aufs gegnerische Tor bringt. Entsprechend gibt es auch keine Abpraller die dann verwertet werden können. Kombinationen in Tornähe sind gegen physisch und stocktechnisch beschlagene Verteidiger meist chancenlos. Als die Schiedsrichter zu Beginn des Schlussdrittels mit einigen diskutablen Entscheiden kurz nacheinander zwei Heidner auf die Strafbank schickten, war es geschehen. Das zweite, dritte und vierte Tor fiel innerhalb von fünf Minuten. Selbst ein Timeout von Trainer Bundi bewirkt nichts mehr. Die Festung EHCLV war sturmreif geschossen. Die Spieler brachen physisch und psychisch ein. Der Rest des Spieles war ein Kürlaufen der Churer und ein hoffnungsloses Hinterherlaufen der Heidner. Die Tore fielen bis zur 56.Minute in regelmässigen Abständen. Fazit : zwei Drittel mit viel Aufwand gut gespielt, im letzten Drittel brutal eingebrochen. Der Abstiegskampf beginnt Falls es noch nicht alle Lenzerheider Spieler gemerkt haben sollten : Der Abstiegskampf hat begonnen! Diese Gruppe ist so ausgeglichen, dass es keine Gegner gibt, bei denen man drei Punkte budgetieren kann. Die auf zum Teil unglückliche aber auch fahrlässige Art verlorenen Punkte fallen nun doppelt ins Gewicht. Eine Niederlage am kommenden Samstag in Wil würde die Lenzerheide direkt in die Nähe des Abstiegsplatzes führen. Der Trainer wird sein Abwehrkonzept überdenken müssen. Was zwei Drittel – mit viel Glück –geklappt hat, kann nicht ganz schlecht sein. Wenn aber eine Mannschaft in einem Drittel mit 0:8 einbricht, müssen auch unangenehme Fragen gestellt werden. Wie zum Beispiel sieht die +/- Bilanz der einzelnen Spieler aus? Ist diese Verteidigung wirklich die einzig mögliche Variante. So ist z.B zu hoffen, dass der gelernte Verteidiger Kesser im 6-Punkte Spiel gegen Wil trotz Trainingsrückstand eingesetzt wird. Persönliche Befindlichkeiten stehen nun nicht mehr im Vordergrund. Es zählt lediglich das Team und der Erfolg. Das gilt auch in der 2. Liga. Noch ist nichts entschieden. Es stehen noch 10 Spiele aus in denen 30 Punkte gewonnen werden können. Es ist nun aber höchste Zeit, dass die machbaren Punkte geholt werden. Schönheitspreise werden am Saisonende keine verteilt. Ein weiterer Sieg für die Moral Der EHC Lenzerheide-Valbella schlägt die inferioren Junioren der North Am Select mit 9:2 Nachdem dieses seltsame Team aus Engelberg am letzten Samstag St. Moritz schlagen konnte, erwartete männiglich eine harte Auseinandersetzung mit den Jungs des EHCLV. Dieser Eindruck wurde allerdings nur im ersten Drittel einigermassen bestätigt. Die völlig furios startenden Junioren spielten und kämpften in den ersten Spielminuten, als ob das Spiel nur 20 Minuten dauern würde. Diese Taktik konnte bei einem 11 Mann Kader zwangsläufig nicht aufgehen. Die herausgespielten Chancen konnte North Am nicht verwerten und die viel abgeklärteren Lenzerheider nützen einen Teil ihrer Chancen kaltblütig aus. Aus dem 5:1 nach dem zweiten Drittel wurde das Schlussresultat das problemlos auch hätte zweistellig werden können. Die Lenzerheider waren gut eingestellt und hatten das Spiel weitgehend im Griff. Es spricht für den Charakter der Mannschaft, dass auch nach dem klaren Vorsprung seriös weitergespielt wurde und das Team so nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Alle Sturmreihen konnten Tore erzielen und die erste Sturmreihe glänzte einmal mehr mit hervorragenden Kombinationen. Mit zwei kernigen Schüssen reihte sich Captain Mondegast unter die Torschützen ein. Der EHCLV hat mit diesem Spiel das erste Spiel der Rückrunde absolviert. Am Samstag steht nun noch das letzte Spiel der Vorrunde aus. Die Heidner treffen auswärts auf das Team von Illnau-Effretikon. Diese weisen einen Punkt weniger auf, sind aber als stark einzuschätzen. Mit einem weiteren Punktgewinn könnte sich der EHCLV in der Rangliste nach oben orientieren. Die dazu notwndigen Qualitäten sind in der Mannschaft vorhanden. Der verletzte Sven Cortesi wird je nach Heilungsverlauf wieder aufgeboten werden können und der seit Monaten im Militärdienst weilende Kessler nimmt am kommenden Montag das Eistraining auf.PK Ein Sieg für das Selbstvertrauen Der EHC Lenzerheide-Valbella schlägt das Spitzenteam des Cdh Engiadina verdient mit 6:5 (3:1) (1:3) (2:1). Nach einer unglücklichen Niederlagenserie in den letzten 3 Spielen, kehrte der EHCLV auf die Siegerstrasse zurück. Ein Sieg für die Moral und ein Zeichen, dass der Trainer und die Mannschaft auf dem richtigen Wege sind. In einer schnellen, spannenden und auf gutem Niveau stehenden Partie, behielten die Heidner verdient das bessere Ende für sich. In jeder Phase des Spiels war der Siegeswillen der Bundi-Boys spürbar. Zwar gelang es den kampfstarken Engadinern einen Zweitorerückstand aufzuholen. Im Gegensatz zu den letzten Spielen brachen die Lenzerheider aber nicht ein, sondern sie setzten jeweils wieder zu. Ein klares Zeichen, dass die Moral in der Mannschaft weiterhin intakt ist. Erstmals gelang es auch einen erarbeiteten Vorsprung über die Runden zu bringen und den Schlussspurt des Cdh Egiadina erfolgreich abzuwehren. Die eigentlichen Matchwinner waren die Youngsters Jannik (3 Tore) und Dennis Ehinger. Zusammen mit dem aufsteigende Tendenz zeigenden Elias Spörri und dem Routinier Christian Parpan zeichneten sie für die Tore verantwortlich. Wenn es in den nächsten Spielen gelingt den Körpereinsatz vor dem eigenen Tor zu verbessern und den guten Torhüter besser zu unterstützen, werden auch weitere Punktgewinne folgen. Ein markiger Check oder ein unattraktiver Befreiungsschlag sind oft wirksamer als ein attraktives aber oft erfolgloses Dribbling hinter oder gar vor dem eigenen Tor. Am kommenden Dienstag, 30.11.2010, 20.00 Uhr empfängt der EHCLV das junge Team der North Am Select. Dieses unberechenbare Team wird seit einiger Zeit vom bekannten Kanadaschweizer und Exnationalspieler Miko Antisin trainiert. Es ist davon auszugehen, dass die jungen Spieler alles daran setzen werden dem¨Heidnerteam tüchtig Gegenwehr zu leisten. Die Spieler des EHC Lenzerheide -Valbella haben die Unterstützung der einheimischen Bevölkerung verdient und hoffen auf möglichst viele Zuschauer. PK Die Aufholjagd beginnt Der EHC Lenzerheide-Valbella vor wichtigen Spielen Nach den drei letzten zum Teil sehr unglücklichen Niederlagen steht der EHCLV vor einem Neustart. Die Niederlagenserie hat die Mannschaft noch näher zusammenrücken lassen. Die Stimmung ist intakt und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist vorhanden. Jede Serie findet einmal ein Ende und der EHC hat trotz der knappen Niederlage gegen die Spitzenmannschaft von Rheintal bewiesen, dass er nicht resigniert, sondern bereit ist die Herausforderung anzunehmen. Die Trainingsleistungen lassen hoffen. Die Spieler sind motiviert und ein Sieg gegen das starke Team von Engiadina am kommenden Samstag könnte der Wechsel zum Guten sein. In solchen Situationen ist Geduld gefragt und kurzfristige Veränderungen im Team oder beim Staff sind selten von Erfolg gekrönt. Einsatz, eine gesunde Agressivität vor dem eigenen und den direkten Zug im Angriff aufs gegnerische Tor, sind die richtigen Mittel. Torschüsse aus allen Lagen und das Nachsetzen auf Abpraller im Slot, sind dazu notwendig. Das Motto muss heissen : dem Puck eine Chance geben! Dazu braucht es den Glauben auch gegen besser klassierte Teams immer eine Chance zu haben . Der Sport ist voller Beispiele in denen eine Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis plötzlich das vorher vorhandene aber nicht gezeigte Potential abrufen kann. Der Grat zwischen Uebermotivation und erfolgsversprechender Lockerheit ist schmal. Der Glaube an das eigene Können sind die Voraussetzungen. Der Trainer hat das Training in diesem Sinne gestaltet und es liegt nun an den Spielern zu zeigen, dass die Heide über eine Mannschaft verfügt die jederzeit und gegen alle Gegner in der Gruppe mithalten und auch siegen kann. Es wäre schön, wenn die einheimischen Zuschauer den Einsatz der Spieler entsprechend unterstützen und mit einem Matchbesuch honorieren würden. Die kommenden Heim- Spiele vom Samstag, 27.11.20.00 Uhr und Dienstag, 30.11.10 20.00 Uhr gegen die kanadisch/amerikanische Juniorenmannschaft von NorthAm Select sind wegweisende und entscheiden über die Richtung die die Mannschaft in den nächsten Monaten gehen wird. Anschluss an das Mittelfeld oder Kampf gegen den Abstieg. PK Erneut unnötige Niederlage des EHC Lenzerheide-Valbella EHC St. Moritz - EHC Lenzerheide Valbella 5:2 (4:0, 0:1, 1:1)) Der EHC Lenzerheide-Valbella steht nach der unnötigen Niederlage in St.Moritz mit dem Rücken zur Wand. Die ohne den rekonvaleszenten Torhüter Jossi und die verletzten E.Schild und E.Spörri antretenden Heidner gerieten bereits in der 1. Minute völlig unnötig in Rückstand. Der Torhüter Item sah bei diesem und den beiden folgenden Toren schlecht aus und konnte die gezeigten Trainingsleistungen nicht bestätigen. Er wurde allerdings beim ersten und den beiden folgenden Toren von seinen Mitspielern viel zu wenig unterstützt. Die Mannschaft spielte in diesem ersten Drittel ohne Leidenschaft und vorallem ohne defensive Disziplin. Anstelle eines Befreiungsschlages der Bande entlang wurde ein Dribbling mit Puckverlust hinter dem eigenen Tor oder an der blauen Linie gespielt. Der Körpereinsatz wurde zwar gesucht, aber so ungeschickt angewendet, dass daraus lediglich Strafen resultierten. Der nach dem dritten Treffe nach rund 12 Minuten durch den Trainer angeordnete Torhüterwechsel verhinderte immerhin ein Debakel. Der eingewechselte Torhüter Keller zeigte in der Folge eine gute Leistung. Das zweite und dritte Drittel zeigt ein völlig verändertes Bild. Offensichtlich hatte der Trainer in der Drittelspause Klartext gesprochen. Die Heidner zeigten eine Reaktion und bewiesen nun, dass sie das Eishockeyspielen nicht ganz verlernt haben. Mit vollem Einsatz wurde der Torerfolg gesucht. Mehr als ein halbes Dutzend erstklassiger Chancen waren die Folge. Leider war zu oft der letzte Pass zuviel oder zu ungenau. Der sehr gute gegnerische Torhüter hatte das Glück mehrfach auf seiner Seite und die Stürmer des EHCLV schossen zwar scharf,aber meistens auf die Schoner des Torhüters und nicht flach in die Torecke. Es blieb dem Routinier Iwan Florinet vorbehalten mit einem Einzelvorstoss und einem nicht besonders harten aber dafür placiertem Flachschuss das einzige Tor im Mitteldrittel zu erzielen. Im Schlussdrittel veränderte sich das Spielgeschehen kaum. Zwar erhöhten die St.Moritzer auf 5:1 bevor es den Heidnern gelang auf 5:2 zu verkürzen. Die letzten 10 Minuten waren mehr oder weniger ein Spiel auf das Tor des EHC St.Moritz. Nochmals hatte der EHCLV mehrere erstklassige Chancen die aber alle nicht verwertet wurden. Am kommenden Dienstag, 16.11.10 20.00 Uhr spielt der EHCLV nun gegen den Tabellennachbarn HC Prättigau. Dieser lebt von seinem Profi Spieler Halloun Dusan. Der 35 jährige Tscheche mit Erfahrung aus verschiedenen europäischen Topligen hat am vergangenen Samstag den EHC Wil praktisch im Alleingang besiegt. Wenn es nicht gelingt diesen Spieler zu neutralisieren, wird es sehr schwer werden, das Spiel zu gewinnen. Die unnötigen Punktverluste der letzten Spiele rächen sich nun brutal. Die Mannschaft aus der Lenzerheide muss in den kommenden 3 Spielen zeigen, dass es ihr mit dem Anspruch eine gute 2.Liga Mannschaft zu sein ernst ist. Von A-Z ist volle Konzentration gefordert. Die Routiniers sind in der Verantwortung, die jungen Spieler müssen nachziehen. Ohne defensive Disziplin ist es nur schwer möglich ein Spiel zu gewinnen. Gerade dann, wenn die Chancenauswertung für einmal nicht klappt. Der EHC Lenzerheide-Valbella verliert gegen den EHC Dielsdorf-Niederhasli nach Verlängerung im Penaltyschiessen mit 3:4 Nach dem überzeugenden Sieg gegen den EHC Wallisellen folgt nun wieder eine un-nötige Niederlage nach Penaltyschiessen. Unnötig insofern, als der EHC Lenzerheide-Valbella nach 23 Minuten mit 3:0 führte und nach dem zweiten Drittel immer noch mit 3:1 im Vorsprung lag. Im gleichen Masse wie die Gäste aus dem Unterland stärker wurden, liessen die Heider nach. Nach Panikattacken in der einheimischen Verteidigung hiess es plötzlich 3:3 und es ging in die Verlängerung. Diese brachte keine Entscheidung und im Penaltyschiessen hatten die Gäste mehr Glück. Der EHCLV gewann zwar einen Punkt, hätte aber eigentlich in der normalen Spielzeit 3 Punkte gewinnen müssen. In den vergangenen 7 Spielen hat der EHCLV 6 mal in Führung gelegen, aber am Ende nur 3 Spiele gewonnen. Diese Zahlen zeigen klar auf, dass die Heidner immer mithalten können und im Sturm über Potential verfügen. Ebenso klar ersichtlich ist aber, dass die Verteidigung unter Druck in Not gerät und es in kritischen Situationen an Spielübersicht und Konzentration fehlt .Dass die Stürmer dazu mit teilweise fahrlässigen Pässen dem Gegner Gegenstösse ermöglichen , macht es für die Verteidigung auch nicht gerade einfach. Der EHCLV steht nun vor wichtigen Spielen. Gegen den EHC St.Moritz vom Samstag 13.11. (auswärts) , dem EHC Prättigau vom 16.11. auf der Lenzerheide und dem Auswärtsspiel vom 20.11 gegen Rheintal wird die Rangliste klare Konturen erhalten. Vom Potential her gehört der EHCLV in die erste Ranglistenhälfte. Dies muss er allerdings in den nächsten Spielen mit einer stabilen Verteidigungsleistung unter Beweis stellen. Der Kampf um die Playoffplätze ist voll entbrannt und zur Zeit können sich alle Teams noch Chancen ausrechnen. Der EHV Lenzeheide -Valbella zeigt Charakter und schlägt Wallisellen auswärts mit 6: 2 Toren Nach der sehr unglücklichen Niederlage gegen den EHC Kreuzlingen-Konstanz vor einer Woche( -nach einer Aufholjagd vom 1:4 bis zum 5:4 zwei Minuten vor Schluss) zeigte der EHCLV am Samstagabend in Wallisellen was in der Mannschaft steckt. Vom Trainer Hansjürg Bundi hervorragend eingestellt ,überfuhren die topmotivierten Heidner die Zürcherunterländer. Bereits nach 12 Minuten stand das Spiel 0: 3 für die Bündner und auf dem Eis war ein Klassenunterschied sichtbar. Angeführt durch die routinierten Simeon und I. Florinet und basierend auf einer stabilen Verteidigung, zeigte der EHCLV gutes Eishockey .Die Mannschaft aus Wallisellen kam in den ersten zwei Dritteln kaum zu wirklichen Chancen. Angriffe mit Torgefahr blieben selten und wurden durch den sehr zuverlässig Marco Jossi jeweils souverän pariert. Mit dem Resultat von 0:6 ging es in das letzte Drittel das unter dem Motto spielen und spielen lassen stand. Die Lenzerheider hatten weitere Chancen die aber nicht verwertet wurden. Die beiden Tore der Walliseller waren nicht nötig, aber auch nicht unverdient. Der EHCLV hat gezeigt, dass er mit einem konzentrierten Auftritt mit allen Mannschaften aus dem Unterland mithalten kann. Die Unterschiede zwischen den Teams sind allerdings gering und die Tagesform entscheidet über Sieg oder Niederlage. Wenn der EHCLV weiterhin so seriös arbeitet bleibt der avisierte Playoffplatz erreichbar. Der seit einigen Wochen verletzte Elias Spörri wird in 2 - 3 Wochen in die Mannschaft zurückkehren und auf Ende Monat wird auch der routinierte Kessler (Militärdienst) wieder zur Mannschaft stossen. Eishockey: Lenzerheide/Valbella-Bassersdorf 3:4 (2:1, 0:2, 1:1) Mehr Fehlpässe als Tore Chancen wenigstens die Verlängerung zu erzwingen waren für das Heim Team genug vorhanden. Einmal mehr spielte Lenzerheide/Valbella im zweiten Drittel schwach. Von Gion Nutegn Stgier Sportzentrum Dieschen, 70 Fans. Lenzerheide/Valbella: Marco Jossi, Gianin Hemmi, Sascha Ginesta, Leandro Membrini, Janik Ehinger, Fabio Simeon, Iwan Florinet, Andri Bergamin, Damian Schilt, Ramon Schilt, Rafael Mondgenast, Christian Parpan, Ivo Simeon, Thomas Simeon, Dennis Ehinger. Strafen: 6 x 2 Minuten plus 2 x 10 Minuten für Lenzerheide/Valbella, 9 x 2 Minuten für Bassersdorf. Mit dem gleichen Schwung wie bei den zwei letzten Siegen wollten die Bündner auch das Spiel gegen Bassersdorf beginnen. Leider war das nicht der Fall denn bereits 87 Sekunden nach Spielbeginn gelang den Gästen bereits das 1:0. Auch nach dem Führungstreffer der Zürcher erwachte das Team von Hansjürg Bundi nicht ganz. So kam das Tor zum 1:1 von Andri Bergamin nach 14 Minuten eher überraschend. Der Stürmer bezwang den generischen Torhüter nach einem herrlichen Pass von Janik Ehinger. Kurz vor Ende der ersten 20 Minuten spielte Bassersdorf in Unterzahl weil Iwan Turtschi wegen einer unerlaubten Tätlichkeit für zwei Minuten auf die Strafbank musste. 23 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gelang Lenzerheide/Valbella doch noch der Führungstreffer mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Es war eine Kombination der beiden Routiniers Iwan Florinet und Ivo Simeon Ein Tor in Überzahl Bereits im ersten Drittel gelang dem Heim Team kaum eine Aktion ohne einen Fehlpass. Auch im Mitteldrittel änderte dies nicht. Die vielen Fehlpässe von Lenzerheide/Valbella ermöglichten den Zürchern viele Chancen. Die besten Möglichkeiten ein weiteres Tor zu erzielen für die Bündner hatten im zweiten Drittel Iwan Florinet, Janik Ehinger und Ivo Simeon. Der Ausgleich erzielte Bassersdorf genau nach 30 Minuten des Spiels. Das 2:2 durch Patrick Schödler gelang den Gästen sogar in Unterzahl. Nur 48 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels gingen die Gäste wiederum in Führung. Bei dem Treffer spielte das Heim Team in Unterzahl wegen einer Strafe von Sascha Ginesta. Mit dem Zwischenresultat von 3:2 für Bassersdorf ging es in die letzte Pause. Eine Minute ohne den Torhüter Das letzte Drittel war recht ausgeglichen auch wenn den Gästen bereits nach zwei Minuten das 4:2 gelang. Mit einem herrlichen Solo erzielte Thomas Simeon in der 48. Minute der Anschlusstreffer. Danach kontrollierte der Gegner das Spiel bis zur Schlusssirene. Nach 59 Minuten ersetzte Hansjürg Bundi den Torhüter Marco Jossi durch einen weiteren Feldspieler, doch auch in Überzahl schossen die Heidner leider nicht den verdienten Ausgleich. Am nächsten Sonntag spielt Lenzerheide/Valbella daheim gegen Kreuzlingen/Konstanz. Spielbeginn im Sportzentrum Dieschen ist um 17.00 Legende: Recht hektisch vor dem gegnerischen Tor und trotzdem kein Tor für Lenzerheide/Valbella.
Eishockey: Lenzerheide/Valbella-Wil 6:4 (3:1, 1:1, 2:2) Innerhalb von 24 Stunden zwei Siege Nach der hohen Niederlage von 7:0 gegen Chur Capricorns zeigte Lenzerheide/Valbella am letzten Wochenende eine klare Reaktion mit zwei Erfolgen. Für die "Musik" auf dem Eis sorgten in beiden Spielen die Gebrüder Simeon. Von 13 Toren schossen sie deren neun. Von Gion Nutegn Stgier Die Niederlage im Derby gegen Chur Capricorns, dem Erzfeind aus der Bündner Hauptstadt hat offenbar Lenzerheide/Valbella keine Spuren hinterlassen. Dank einer guten kämpferischen Leistung besiegte das Team von Hansjürg Bundi am vergangenen Samstag daheim Wil mit 6:4, und am Tag danach auswärts Sisec NorthAm, eine amerikanische Studentenmannschaft mit 7:4. Nach nur drei Spielen hat das Heidner Team bereits jetzt schon fast so viele Punkte wie im letzten Winter am Ende der Meisterschaft. Jeder Schuss ein Tor In der Anfangsphase bekundete die Abwehr der Heimmannschaft recht Mühe mit den zielstrebigen Gästen aus Wil. Glück hatte Marco Jossi, der einheimische Torhüter wohl, als Damian Schild für ihn den Puck auf der Linie rettete und sein Team vor dem Rückstand bewahrte. Nach dieser gelungenen Aktion des Stürmers folgte gleich nach vier Minuten das erste Tor für Lenzerheide/Valbella. Thomas Simeon beendete eine Kombination mit Elias Spörri mit dem 1:0. Nur 70 Sekunden später entwischte auf der rechten Seite der schnelle Flügel Fabio Simeon. Nach einer herrlichen Einzelaktion schoss er das zweite Tor für seine Mannschaft. Die Gäste aus Wil reagierten nach dem Rückstand von 2:0, machten mehr Druck, kassierten jedoch nach 12 Minuten die erste Strafe. Eine Sekunde vor Ende der Überzahl Situation gelang dem Heim Team sogar das 3:0. Ramon Schilt nutzte die Gelegenheit mit dem erfolgreichen Abschluss. Kurze Zeit später kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. Die Mannschaft aus dem Kanton St. Gallen spielte in Überzahl, weil Damian Schilt, wegen einer Behinderung für zwei Minuten auf die Strafbank musste Recht ausgeglichen Im Mitteldrittel sahen die Zuschauer nur zwei Tore. Beide Mannschaften versuchten immer wieder ihr Glück, scheiterten jedoch mehrmals an den beiden hervorragenden Torhüter Marco Jossi und Andrea Demont. Die wohl besten zwei Möglichkeiten weitere Tore zu erzielen für Lenzerheide/Valbella hatte Christian Parpan, als er alleine in Richtung Wiler Torhüter zog. Beide Male versagte er vor dem gegnerischen Tor. Wiederum gelang nach 30 Minuten dem Heidner Team ein Überzahltor zum 4:1. Erzielt wurde dieser Treffer durch Ivo Simeon, wobei auch er wie seine beiden Brüder Thomas und Fabio Simeon zu den Torschützen zählen durfte nach Mitte des Spiels. Ein weiteres Tor erzielten die Gäste vier Minuten vor Ende des Mitteldrittels. Für Thomas Simeon war dieser Treffer sehr unglücklich, landete der Puck von seinem Beinschoner doch ins eigene Tor. Viele Strafen Im letzten Spielabschnitt wurde die Partie insgesamt körperbetonter und intensiver. Beide Teams kassierten mehrere Strafen und spielten demzufolge immer wieder in Unterzahl. Diesen Vorteil nützte nach 46 Minuten Sascha Ginesta in dem er das 5:2 erzielte für Lenzerheide/Valbella. Auch Wil schoss aus einer Powerplay Situation ein weiteres Tor, neun Minuten vor Ende des Spiels. Es fielen jedoch noch zwei weitere Treffer. Für das Team von Hansjürg Bundi durch Ivo Simeon und zwar 29 Sekunden vor Ende des letzten Drittels. Drei Sekunden vor Spielende schossen die Gäste das letzte Tor in dieser Partie, zum Schlussresultat von 6:4. Legende: Haben die Situation im Griff. Marco Jossi, der Torhüter von Lenzerheide/valbella, Ivo Simeon und Damian Schilt (von links). ![]() |
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